Ich bin Steffen Olympia und arbeite normalerweise als Kameramann für den RBB.
Hier im Projekt „Olympiahymne“ unterstütze ich das Team Fotofreak mit meinem Wissen.
Viel Erfolg und viel Spaß wünsche ich.
Steffen Olympia
Liebe Filmschaffende,
ich habe euch kurz die 10 wichtigsten Punkte der Kameraarbeit zusammengefasst. Versucht die Hinweise ohne grosses Zögern direkt umzusetzen.Wenn ihr mit Leidenschaft herangeht, wird etwas Gutes dabei herauskommen !

1. Die Kamera muss während der Aufnahme absolut ruhig stehen (meist auf dem Stativ),oder sehr ruhig geführt werden (aus der Hand)!
2. Überlegt euch vor dem Dreh genau, wie das kleine Filmchen aussehen soll. Was soll passieren und mit welchen Kameraeinstellungsgrössen (Bildern) und aus welchen Perspektiven (Richtungen) könnt ihr die Handlung am besten einfangen?!
3. Achtet beim Einrichten des Bildes darauf, dass der Horizont (sofern vorhanden) gerade ist.
4. Das fertig eingerichtete Bild muss sich gut anfühlen ! Wenn nicht, ändert etwas – z.B. näher heran oder weiter weg gehen (oder ranzoomen bzw. aufziehen), die Richtung leicht ändern, oder die Kamera in der Achse leicht zur einen oder anderen Seite drehen.
5. Das Wichtigste im Bild, muss gut zu erkennen sein . Meistens ist das der Protagonist (die wichtigste Person dieser Aufnahme/des Filmes). Die Augen müssen bei Nah- oder Grossaufnahmen fokussiert werden, also scharf sein.
6. Kommuniziert miteinander! Einigt euch auf eine Handlung, damit die Geschichte einen roten Faden hat. Wer macht was ? Das Storyboard muss vor dem Dreh klar sein.
7. Wenn sich während des Drehs neue , bessere Möglichkeiten ergeben, das Storyboard umzusetzten,dann reagiert dennoch flexibel!
8. Macht unbedingt genügend Schnittbilder, damit man später beim Schneiden mehr Möglichkeiten hat! Schnittbilder = Ein und dieselbe Handlung aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Einstellungsgrössen filmen und eventuell durch neutrale Schnittbilder ergänzen.
9. Immer drei bis vier Aufnahmen (=Takes) einer Einstellung (Bild mit Teilhandlung ) drehen ! Dann kann man im Schnitt die beste Aufnahme auswählen.
10. Vertraut eurem Gefühl! Habt Spass !
Ich hoffe, dass euch diese Hinweise ein wenig helfen, eure Ideen umzusetzen !
Nochmals Viel Spass !
Beste Grüsse, Steffen Olympia
Projektarbeit in Gruppen ist vergleichsweise schwer zu fassen. Wer arbeitet mehr, wer weniger. Wer hat attraktive Aufgaben, wer nicht? Sind nicht auch Ideen und Leistungen, die wenig Zeit benötigen, dennoch enorm wichtig fürs Projekt? Reicht es also aus, wenn ich als Projektmitglied die guten Ideen liefere und andere sie ausfüllen? Kommt es nicht auch auf die Teamaufgaben an? Auf alle diese Fragen kann aus meiner Sicht keine eindeutige Antwort gefunden werden. Meist ist das berühmte „es kommt darauf an“ ein möglicher Schlüssel auf die gestellten Fragen.
Und worauf es ankommt, wird erst im Projekt deutlich werden. So haben wir anfänglich versucht die Struktur über Docs auf Google Drive zu gestalten und sind dann aus Vereinfachungsgründen nur noch aufs Bloggen und auf Emailkommunikation umgestiegen. Erkenntnis war: Wer viel arbeitet, seine Inhalte aber nicht mit den anderen teilt, wird nicht wirklich hilfreich fürs Projekt sein. Er wird schlechter gesehen und kann deswegen auch schlechter integriert werden. Außerdem kann die Außenwelt, mit ihm in Kontakt treten und seine Lernprodukte reflektieren. Es ist also hier kein Angeben, sondern einfach ein nötiger Austausch, der zur Weiterentwicklung führt.
Aufruf
Ich bitte alle Projektteilnehmer mindestens 3 Blogeinträge am Ende geschrieben zu haben. Natürlich kommt es nicht nur auf die Anzahl, sondern auch auf die Qualität an, aber das ist ja jedem klar.
1. Vorstellung der Person
2. mind. 1 Blogartikel während des Projektzeitraumes seiner Arbeit/seiner Gruppe
3. persönliche Zusammenfassung des Projektes
Hier ein aktueller Überblick zur Anzahl der aktuellen Blogbeiträge:
Alexander(2), Antina(1), Daniel (0), Elke(2), Inga(1), Jakob (5), Johannes (13), Julian (1), Karen (2), Kilian(1), Leon(3), Lucie (4), Marc (2), Matthias (3), Paula (2), Sandra (3) , Sabine(0), Steffi (1), Till (5), Volker (0), Willi (3), Zoe (2)
Nachdem wir unsere Texte geschrieben haben und die Vocals eingesungen haben, musste die Hymne abgemischt werden. Im Klassenplenum wurde über grundlegende Soundfragen abgestimmt. Sollen wir die Zwischenrufe lauter rein schneiden, doppeln oder sogar rauslassen?
Zum Mischen nutzten wir die App Audioevolution. So konnten verschiedene musikalische Aussteuerungen vorgestellt werden. Für viele Projektteilnehmer konnte durch die Spurenübersicht Musik besser verständlich gemacht werden, da der visuelle Aufbau des Programms die einzelnen Soundschnipsel sowie den Aufbau besser verstehen lässt.
Wie findet ihr die Abmischung?
Auch neben dem eigentlichen Projekt wurden die Tablets bei uns an der Schule genutzt. Hier ein tolles Beispiel aus der Grundschule im Sportunterricht:
Die 5. Klasse hat sich nach den Winterferien im Sportunterricht mit dem Spiel Basketball beschäftigt. Die Schüler machten die ersten Erfahrungen mit dem Basketball, erlernten die Grundlagen des Spiels und am Ende der Einheit auch den Korbleger.
Aus dem Leistungssport kenne ich das zeitverzögerte Videofeedback. Dabei wird ein Sportler während seiner Übung gefilmt, jedoch wird das gefilmte Material mit einer zeitlichen Verzögerung auf einem Bildschirm abgespielt. Der Sportler hat somit die Gelegenheit sich selbst nach absolvierter Übung am Bildschirm zu beobachten und kann seine Bewegung anhand des gesehenen Bildes selbst bewerten. Diese Methode wollte ich in meinem Sportunterricht
nutzen, denn das Lernen von Bewegungen scheint den Kindern einfacher zu fallen, wenn sie ihre gemachten Bewegungen sehen und selbst bewerten können. Dem Bild wird eher geglaubt als der Aussage des Lehrers.
Nach kurzer Suche habe ich eine passende App (O´see) gefunden, die auf dem Samsung-Tablet installiert wurde. In der folgenden Sportstunde haben die Schüler an Stationen den Korbleger geübt. Eine Station hatte das Videofeedback zum Inhalt. Ein Tablet habe ich so aufgebaut, dass es auf den Basketballkorb ausgerichtet war. Die Schüler haben einen Korbleger ausgeführt, sind dann zum Tablet gegangen um sich dort die Bewegung noch einmal anzusehen. Die Schüler erhielten dazu Beobachtungsaufgaben ( zum Beispiel: „Mit welchem Fuß bist du abgesprungen?“). Das Gesehene wurde kurz zwischen Lehrer und Schüler besprochen und der Schüler erhielt eine neue Bewegungsaufgabe.
Wir werden das Tablet sicherlich noch einmal in unserem Sportunterricht nutzen. Der Aufbau ist schnell und einfach, der Nutzen dafür riesig! Die Schüler konnten ihre Fehler schnell abstellen und waren sehr motiviert am Üben.
Wiebke
Kurz vor Projektende werden noch einmal die Zuckerrüben vom Projektleiter rausgeholt um das gesamte Potential der Projektteilnehmer herauszukitzeln: Belobigungzeit!
Während in den erden Wochen vor allem die Hipstergestalter glänzten (und auch noch immer gute Arbeit leisten), zog in Kalenderwoche 22 vor allem das Nachhaltigkeitsteam an. 70% aller SchülerBlogartikel entstanden in der letzten Woche in diesem Team. Außerdem blieb sogar noch Platz für Hilfeleistungen in anderen Teams. So unterstütze Till Olympia das Schneiden des Beispielvideos. Jakob Olympia glänzt schon seit KW 21 mit kritischen Blogartikeln hell und hält fortan seine „Pace“ hoch. Und auch Kilian Olympia aus dem Musikteam, verantwortlich für viele wichtige Entscheidungen und 2 wunderschöne Strophen hängt sich tief rein ins Projekt. Ihr werdet ihn bald hören können. Auch er unterstützte das Projekt außerschulisch in KW21 beim Videodreh und besorgte beispielsweise schnell einen Reifen, da dieser für den Dreh ursprünglich fehlte.
Ich möchte mich bei den Olympionik of the Week nur auf 3 Projektteilnehmer beschränken, obwohl auch andere Projektteilnehmer gut und sehr gut gearbeitet haben.
Ich bin gespannt, wer es in dieser Woche schafft!

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, aber wie wird eigentlich das Wetter am Drehtag, den 3.Juni 2015? Schietwetter oder Hamburg im Olympiaglanz?
ahhh so!