Archiv für den Tag: 9. Juni 2015

Wie war das Projekt denn nun wirklich?

Am Ende eines solchen Projektes zählt oft das Produkt. Ich als Projektleiter bin sehr zufrieden mit unserem finalen Video, aber mir liegt vor allem am Herzen, wie lernen in der Schule effektiv und menschlich angenehm gestaltet wird. Aus meiner Sicht gab es hier viele gute Ansätze.

Wie gut Tablets im Unterricht bei allen Teilnehmern nun wirklich ankamen, verrät euch die kommende Evaluation. Wir haben sie 6 Wochen getestet und wissen nun ein wenig mehr, wenn auch nicht alles.

 

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Einer der wichtigsten Fragen in der Umfrage. Klicke auf den Link um mehr zu erfahren…

Hier findet ihr die Ergebnisse unserer Umfrage:

Statische Auswertung unserer Evaluation Olympiahmyne

Welche Fragen hätten euch noch interessiert? Wie empfindet ihr die Ergebnisse? Haben sie euren Erwartungen entsprochen?

Hymnische Grüße, Johannes Olympia

BLUEMENGROUPE in Hamburg

Morgens um acht hat sich die BLUEMENGROUPE am Berliner Hauptbahnhof getroffen. Im ICE ging es dann auf nach Hamburg. Im Zug haben wir  Vier (Leon, Jakob, Till und Kilian) noch ein paar Vorbereitungen erledigt. In Hamburg angekommen, machten wir uns mit den Hamburgern bekannt (Johanna, Patrick und Jeremy). In unsere Gruppe kam Johanna. Sie hat uns zur U-Bahn geführt, mit der wir zu unserem ersten Drehort gefahren sind. Dort sind wir zu unserer ausgesuchten Perspektive gegangen und haben losgelegt mit der Dreharbeit.

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Wir sind super vorangekommen und hatten in null Komma nichts die Szene fertig. Es gab keine Streitereien oder Unstimmigkeiten. Sofort danach ging es dann zum nächsten Ort. Da mussten wir dann natürlich überlegen, in welcher Pose wir die 2. Szene drehen. Aber auch das ging dann schnell, nachdem wir  einen Passanten gefunden haben, der sich freundlicher Weise dazu bereit erklärt hat. Anschließend haben wir uns natürlich eine Pause verdient. Nach einer kleinen Wanderung durch Hamburg  haben wir dann auch den passenden Platz für unsere 3. und letzte Szene gefunden , an dem wir den Fußballfilm gedreht haben. Der Tag war also voller Erfolg! Alles hat ohne weitere Probleme funktioniert!

Wir haben viele Erfahrungen gesammelt und einen Eindruck von der Südstadt bekommen.

Unser Projekt👍

Als ich von unserem Projekt das erste Mal gehört habe, war die Vorfreude ziemlich groß, denn so etwas macht man natürlich nicht alltäglich in der Schule.
In den Tagen davor hatten wir noch richtig Unterricht, wie sich das gehört. In manchen Stunden redeten wir schon über das Projekt. Über den Ablauf und so weiter, bis es dann losging.

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An dem Tag, an dem die 6 Wochen anfingen waren alle logischer Weise aus dem Häuschen. Gedanken darüber haben wir uns zwar gemacht, dennoch gab es noch keine genaue Vorstellung. Die erste Woche fand ich persönlich ziemlich hart, denn wir Musiker hatten eigentlich gar keine Ideen. Zumindest was die Melodie angeht. Wir haben hin und her überlegt, aber trotzdem nicht sehr hilfreich. In der 2. und 3. Woche war ich für die Melodie zuständig. Und da ist mir erst bewusst geworden, wie viel Arbeit man investieren muss und wie viel das in Anspruch nimmt. In der 4. Woche hatten wir bereits einen Beat, der auch sehr viel Arbeit gekostet hat. Dazu eine Melodie zu finden, fand ich richtig schwer. Ich habe dann erstmal einen Text geschrieben der mir sehr gelungen ist und den wir dann auch verwertet haben. Diese Aufgabe hat mir super viel Spaß gemacht. Dadurch konnten wir die Melodie anfangen. Ab diesem Moment hatte ich den Eindruck, super voranzukommen!                                                                                                                                                       Ich fand das Arbeiten mit den Tablets ziemlich gut. Der krönende Abschluss war natürlich die Hamburgfahrt, bei der ich sehr viel erlebt habe und viele Erfahrungen sammelte. Erfahrungen habe ich außerdem das ganze Projekt über gesammelt.                     Aus meiner Sicht waren es echt sehr schöne 6 Wochen. Ich bin stolz drauf, was wir in der Zeit geschafft haben.                 

Das Ende ist nahe ☺

Als ich das erste Mal mein Tablet in der Hand hielt, fand ich das richtig cool … aber da war mir noch nicht bewusst, wie anstrengend dieses Projekt eigentlich wird. Auch wenn wir gut angefangen haben, war es schwierig, Anhaltspunkte zu finden. Ich meine, wo sollte man anfangen? Es gab so Vieles, was man hätte drehen oder schreiben können. Gott sei Dank hatten wir unsere Lehrer, die uns sehr viel Mut gemacht haben, dass wir das schaffen können, was wir uns vorgenommen haben. Der Höhepunkt unseres 6 wöchigen Projektes war natürlich unsere Fahrt in den Norden – nach Hamburg. Dort drehten wir unsere Hauptvideos, die wir in unserer Hymne zeigen. Der größte Faktor war natürlich der Spaß und die Freude, die wir alle in Hamburg hatten. Um 21.25 waren wir dann wieder in Berlin am „Park In“ angekommen.

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Im Endeffekt haben die Hipster Gestalter, die Foto Freaks und die Musiker sehr gute  Arbeit geleistet. Ich finde, dass man Tablets gut in den Unterricht integrieren kann und mit den richtigen Apps sogar gut was lernen kann. Aber ab und zu sollte man doch nochmal den Stift in die Hand nehmen: Denn wenn man nur solche Projekte hat, denke ich, dass es sehr viel Spaß machen würde, aber man würde nicht alles lernen können, weil man zu viel Zeit in eine Sache stecken würde. Trotzdem sollte man solche Projekte öfters in den Schulablauf integrieren. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich an diesem Projekt zu beteiligen und ich würde mich freuen, wenn man das vielleicht noch einmal machen kann…. nicht unbedingt in Musik aber vielleicht mal in Englisch oder Deutsch.
Bis dahin euer Wilhelm Olympia 🙏👍

Regie einfach gemacht🎬

Bevor wir nach Hamburg fuhren, haben wir die Szenen auf der App „StoryBoardMaker“ erstellt und konnten dadurch in Hamburg leicht auf die Storyboards zugreifen.

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Die App „StoryBoardMaker“ ist sehr nützlich, weil man leicht eine Storyboard erstellen kann und man immer schnell darauf zugreifen kann. Man verbraucht dabei auch kein Papier, was der Umwelt sehr nützt. Auf der App kann man ca. 100 verschiedene Szenen dokumentieren und sie auch sehr leicht verändern, was den Vorteil hat, dass man nicht unnützt Blätter verschwendet. Wenn man dann ein Storyboard erstellt, kann man es nummerieren, malen, die Szene beschreiben, den Dialog aufzeichnen und die Länge anzeigen. Diese App ist sehr nützlich, weil es der Umwelt hilft und weil es sehr schnell geht, ein Storyboard zu erstellen.

Digitales Lernen

Die letzten Wochen waren spannend, lustig, witzig, anstrengend, ermüdend, schön, toll und noch vieles mehr. Einerseits war es lustig und schön, zugleich allerdings war es auch anstrengend und sehr zeitaufwendig. Es gab mehrere Schüler, die nicht hart gearbeitet haben, aber es gab auch viele, die versucht haben ernsthaft zu arbeiten und die auch sehr viel Zeit in das Projekt gesteckt haben. Aber jetzt noch mal von Anfang an…

Als wir unsere Tablets bekamen, waren wir alle überglücklich, an dem Projekt teilnehmen zu dürfen. Wir probierten, was man alles mit den Tablets machen kann. Ich kann mich noch erinnern, wie wir uns gefreut haben, als wir die Stifte für die Tablets entdeckten. Da freuten wir uns wie die Schlittenhunde. Aber es ging schon bald ans Arbeiten. Leider nicht reibungslos! In Sport stritten wir uns hautsächlich.
Die Musikgruppe konnte kaum Erfolge feiern. Auch meine Gruppe (die Fotogruppe) stritt sich mehr, als dass wir arbeiteten. Außerdem hatten wir kein gescheites Programm, mit dem wir schneiden können.
Wir versuchten verzweifelt ein Test – Video für die Partnerländer zu machen. Erst nach einem Treffen  mit einem Profikameramann haben wir es hinbekommen, ein tolles Testvideo zu drehen.

Julian

Und nicht mal eine Woche später hatten wir schon weitestgehend die Hymne fertig. Zu diesem Zeitpunkt waren wir hochmotiviert und arbeiteten viel.
Nur ein paar Tage später freuten wir uns wie die Schlittenhunde auf Hamburg. Wir planten teilweise bemüht die Storyboards. In Hamburg wurden wir in 3 Gruppen mit Frau Peters, Frau Schlott und Herrn Püschel + einem Hamburger Sportschüler, der uns als Orientierung dienen sollten, eingeteilt.
Wir fuhren einen ganzen Tag in die Hansestadt. Dort haben wir dann noch die Hamburger Klasse kennenlernen dürfen. Am Abend waren wir dan um 21:30 wieder zu Hause. Mir hat das ganze Projekt sehr viel Spaß gemacht.
Ich würde das mal als Schulprojekt vorschlagen. Ich fand es auf jeden Fall toll.
Ich würde das Projekt jederzeit wieder machen.
Mit freundlichem Gruß,
Julian Schröder

Unser Olympiaprojekt

Abheben für unser Projekt

Johannes Olympia: Wie hat dir das Projekt gefallen?
Zoe: Mir hat das Projekt sehr gut gefallen, weil es einfach mal etwas Anderes war.
Wir haben viel Neues gelernt, waren kreativ und haben etwas Eigenes geschaffen.

Johannes Olympia: Was waren die Höhepunkte?
Zoe: Für mich war der Höhepunkt auf jeden Fall die Hamburgreise. Ich meine, wer kann später einmal sagen, dass er für ein Projekt von der Schule nach Hamburg gefahren ist !

Johannes Olympia: Was muss beim nächsten Mal besser laufen?
Zoe: Ich glaube, das nächste Mal müssten alle gleich richtig anfangen zu arbeiten und sich genauer absprechen, so dass Niemand etwas falsch versteht.

Johannes Olympia: Beschreibt, ob Tablets aus Eurer Sicht dem Lernen zuträglich sind. Wann sollte man sie aus Eurer Sicht nicht benutzen, wann unbedingt?
Zoe:Ich glaube, wenn die Tablets im Unterricht integriert werden würden, wären die Schüler interessierter und würden anders an die Sachen rangehen.
Sie geben Abwechslung und sind gerade bei Projektarbeiten für die Beschaffung von Material und Informationen sowie für die Verbindung untereinander hilfreich. Dennoch denke ich, dass es nicht immer gut ist, die Tablets zu benutzen. Es ist irgendwann nichts Besonderes mehr und es könnte auch die Schüler bei wichtigen Themen ablenken. Es kommt also auf die Aufgabe an. Schön wäre es, wenn sie da sein können, wenn man sie braucht. Z.B. in Mathe haben wir auch bei ¨Funktionen¨ das Tablet benutzt, um die Lösungen zu ermitteln.

Johannes Olympia: Was hast Du im Projekt gelernt?
Zoe: Man kann nicht nur mit dem Lehrbuch lernen, sondern auch auf eine  „moderne“ Art .

Johannes Olympia: Wie hat das Projekt Deinen Erwartungen entsprochen?
Zoe: Ich habe es mir leichter vorgestellt und vor allem habe ich nicht gedacht, dass so viel Arbeit auf uns zu kommt. Natürlich wusste ich, dass es nicht einfach wird aber ….. Am Ende bin ich stolz darauf, dass wir es geschafft haben.

Johannes Olympia: Sollten solche Projekte Schule komplett ersetzen, ergänzen oder der Schule lieber fernbleiben?
Zoe: Ich finde, sie sollten die Schule nicht komplett ersetzen, aber auch nicht fernbleiben.  Projekte sollten in die Schule integriert werden, weil man aufjeden Fall viel lernt.

Johannes Olympia: Wie können die Lehrer in diesem Projekt aus Deiner Sicht bestmöglich unterrichten?
Zoe: Sie können Tipps und Anregungen geben und uns zeigen, wie ein Projekt geplant wird und welche Aufgaben notwendig sind. Gemeinsam können wir Lösungen finden. Außerdem können sie uns helfen, gut zusammen zu arbeiten.

Johannes Olympia: Welche Faktoren haben dazu geführt, dass die Klasse eigenständig gearbeitet hat?
Zoe: Es hat allen Spaß gemacht und es war mal etwas Anderes. Jeder war verantwortlich für seine Aufgaben und musste ein Ergebnis abliefern. Wir hatten ein gemeinsames Ziel, das wir nur zusammen erreichen konnten.